Presseinfo 6/2008
L.U.M., 2.6.2008
Erfolgreiche Geschäfte in Japan und BENELUX
Die L.U.M. GmbH, Marktführer auf dem Gebiet analytischer Dispersions- messtechnik, profitiert weiter von der rasanten Entwicklung in Asien und insbesondere von der ungebrochen starken Nachfrage nach analytischer Messtechnik in der japanischen Hochtechnologieforschung und -industrie. Dies ist ein Ergebnis der nun beendeten Serie von diesjährigen Sales-Meetings im Frühjahr mit Teilnehmern, die L.U.M. in 39 Ländern vertreten.
Prof. Lerche, Geschäftsführer der L.U.M. GmbH: „Wir freuen uns in diesem Jahr erneut unseren Japanischen Vertriebspartner Nihon Rufuto Co., Ltd. als erfolgreichsten Distributor im globalen LUM-Vertriebsnetzwerk auszeichnen zu können. Trotz der Euro-Dollar-Wechselkursschwankungen und der relativen Schwäche des Yen, welche auch Auswirkungen auf unser Exportgeschäft zeigen, ist es unserem Partner in Japan gelungen, im signifikanten zweistelligen Bereich zum LUM-Umsatz im Jahr 2007 beizutragen und somit erneut die Spitzenposition unserer internationalen Partner zu erlangen.“
Parallel wird erstmals Adaptive Instruments für den Vertrieb der LUM-Messtechnik in den BENELUX-Ländern ausgezeichnet. Hier werden die analytischen Messgeräte insbesondere in Einrichtungen der Forschung, Entwicklung und Produktion von Lebensmitteln und Pflegeprodukten eingesetzt. Die Nutzung des Stabilitätsanalysators LUMiFuge® zur Charakterisierung der Entmischung von Emulsionen ist mittlerweile ein Standardverfahren im akademischen und industriellen Bereich. Die International Lecithin and Phospholipid Society (ILPS) und die Universität Ghent führen einen entsprechenden Lehrgang vom 5.-6. Juni in Ghent (Belgien) durch.
www.lum-gmbh.com
Presseinfo 5d/2008
Heliocentris, 22.5.2008
Heliocentris steigert Umsatz um 22 Prozent
Die Heliocentris Fuel Cells AG hat 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 2,09 Mio. Euro erwirtschaftet (2006: 1,72 Mio. Euro). Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 22 Prozent. Das überdurchschnittliche Wachstum resultiert aus dem Vertriebs- ausbau in Asien und dem Nahen Osten, dem Ausbau des Projektgeschäftes sowie der Markteinführung von Produkten des höheren Preissegments.
www.heliocentris.com
Presseinfo 5c/2008
L.U.M., 15.5.2008
Ausgezeichnete Separationsleistung
Für ihre Arbeiten zur Separation und Filtration wurde die LUM GmbH in Kooperation mit der Universität Karlsruhe im April mit dem Gold Award 2007 der Filtration Society ausgezeichnet. Der international renommierte Branchenpreis würdigt wissenschaftliche Artikel, die einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Stand sowie der Weiterentwicklung der Filtrations- und Separationsprozesstechnologie leisten. In seiner Laudatio hob Lloyd Holliday, Chairman der Filtration Society, die visionären Ansätze, weitreichenden Ideen und den klar erkennbaren praktischen Nutzen der Arbeit hervor. Prof. Dietmar Lerche, Geschäftsführer der LUM GmbH zeigte sich ebenso überrascht wie erfreut: "Damit haben wir wirklich nicht gerechnet, denn wir betreiben keine Forschung im eigentlichen Sinn. Dass unabhängige Experten unsere wissenschaftliche Kompetenz auf diese Weise würdigen, ist eine Bestätigung unserer Arbeit und gleichzeitig Ansporn, die Filtrations- und Separationstechnologie weiter voranzutreiben".
www.lum-gmbh.de
Presseecho 5b/2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.5.08
Kinderstube für neue Weltmarktführer
In der deutschen Hauptstadt ist kaum noch Großindustrie ansässig, aber manch erfolgreicher Nischenbetrieb. Im Hochtechnik-Standort Berlin-Adlershof siedeln einige Unternehmen, die sogar international führend sind.
Das Biotechnikunternehmen Epiontis kann weitgehend auf unternehmensfremde Investoren oder Risikokapital verzichten. Es hat aber immerhin eine bekannte börsennotierte Gesellschaft im Rücken. Epiontis wurde 2003 aus der Berliner Epigenomics AG ausgegründet, die sich auf die molekulare Früherkennung von Krebserkrankungen spezialisiert hat. Damals machte sich der Bruder des schillernden Epigenomics-Gründers Alexander Olek mit Epiontis selbständig. Sven Olek tat sich mit dem jungen Berliner Biochemiker Ulrich Hoffmüller zusammen, der heute als einer der geschäftsführenden Gesellschafter die kaufmännische Leitung innehat. Hoffmüller, 35 Jahre alt, wurde an der Charité promoviert, wo er in der Arbeitsgruppe von Jens Schneider-Mergener arbeitete, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der Jerini AG. Später wechselte Hoffmüller in dieses bekannte börsennotierte Berliner Biotechnikunternehmen, das Wirkstoffe gegen seltene Krankheiten entwickelt. "Die Biotech-Szene ist überschaubar, aber ich habe das Gefühl, in Berlin und vor allem hier in Adlershof ist besonders viel Musik drin", sagt Hoffmüller. Während sich Epigenomics erkrankten Tumorzellen widmet, hat Epiontis ein Verfahren zur Bestimmung gesunder Zellen entwickelt. Die sogenannte DNA-Methylierung ermöglicht es, über spezielle Biomarker die Identität und Reinheit der gewünschten Zellen nachzuweisen. Das ist vor allem in der regenerativen Medizin von Bedeutung, um nachgezüchtetes Gewebe mit den Originalzellen zu vergleichen. Der größte kommerzielle Erfolg gelang Epiontis in der Zusammenarbeit mit der amerikanischen Genzyme Corporation, dem weltweit führenden Hersteller regenerativer Medizinprodukte. Epiontis stellt den Amerikanern ein Verfahren für die Qualitätskontrollen gezüchteter Knorpeltransplantate zur Verfügung, wie sie zum Beispiel in verletzte Knie eingepflanzt werden. "Was wir machen, ist einzigartig in der Welt und hat in Amerika große Marktchancen", sagt Hoffmüller. "In Deutschland ist regenerative Medizin leider noch immer verpönt." Mit den neuen Möglichkeiten jenseits des Atlantiks hofft Epiontis, das bisher aus acht Mitarbeitern besteht und nur geringe Umsätze macht, schnell zu wachsen - und endlich Gewinne zu erwirtschaften. "Das dauert in der Biotechnologie sehr lang, weil die Entwicklungskosten so hoch sind", weiß Hoffmüller.
Etwas schneller geht es bei Wolfgang Welscher voran, dem Gründer und Alleininhaber von X-Visual in Adlershof. Sein Produkt ist das, wie er sagt, weltweit führende Computerprogramm zur Planung und Dokumentation industrieller Großanlagen. Auf der Oberfläche des Zeichenprogramms Microsoft-Visio lassen sich mit Hilfe von Welschers Software komplizierte verfahrenstechnische Abläufe vergleichsweise einfach darstellen und vernetzen. Etwa die Prozesse in den internationalen Werken, in denen der Lackieranlagen-Hersteller Dürr tätig ist, ein Hauptkunde von X-Visual. "Unsere Programme sind ebenso einfach wie vielfältig einsetzbar", wirbt Welscher, "X-Visual ist der Legokasten für die Verfahrenstechnik." Die Anwendung sei in wenigen Stunden erlernbar, was Schulungszeit, Geld und sogar ganze Abteilungen spare. "Der Ingenieur kann alle Änderungen selbst ausführen und braucht kein Zeichenbüro mehr." Welscher, der die Fachhochschule Bielefeld als Elektroingenieur verließ, beschäftigt heute vier Mitarbeiter und will den Umsatz in diesem Jahr von 340 000 auf eine halbe Million Euro erhöhen.
Presseecho 5a/2008
Info-Radio, Wissenswerte, 5.5.2008
Mit Lasertechnik Hautkrebs erkennen
"Früh erkannt - Gefahr gebannt" - dies ist das Motto des Euro-Melanoma-Tages, des Haut-Tages. Im Mittelpunkt steht der schwarze Hautkrebs. Das ist ein bisher selten auftretender Krebs, der aber immer tödlich ausgeht. Die einzige Chance besteht in der frühen Erkennung geringster Veränderungen der Haut. Eine Firma im Technologiepark Berlin-Adlershof hat nun eine Möglichkeit dieser Früherkennung entwickelt - mit Hilfe der Lasertechnik. Licht - das ist seit Jahrzehnten das Zentrum der Arbeit von Dr. Matthias Scholz - zunächst in der Akademie der Wissenschaften und seit 1990 in seiner Firma Lasertechnik Berlin, LTB. Spezielle Laser haben er und seine Mitarbeiter entwickelt für die unterschiedlichsten Anwendungen der Laserspektroskopie u.a. der Materialprüfung. Und seit Jahren forscht der Physiker auch an einer Möglichkeit, Veränderungen der Haut erkennen zu können, ehe sich der schwarze Hautkrebs entwickelt.
Dr. Matthias Scholz: "Was uns gelungen ist, dass wir diesen Hauptfarbstoff Melanin, der entscheidend ist für den schwarzen Hautkrebs, in der Haut detektieren können, was vorher nicht möglich war. Hierfür haben wir eine Methode gefunden, die inzwischen auch patentiert wurde, und nachdem uns das möglich war, Melanin spektroskopisch zu vermessen, waren wir auch in der Lage, zwischen gesundem und entartetem Melanin unterscheiden zu können."
Melanin, so sagt Matthias Scholz, sei ein seltsames Molekül, dessen Aufgabe es ist, die Haut vor den UV-Strahlen der Sonne zu schützen.
Dr. Matthias Scholz: "Wenn dieses Melanin zu intensiv bestrahlt wird, kann es sich entarten und führt zum schwarzen Hautkrebs. Das Melanin ist sozusagen wie eine Sonnencreme in der Haut, aber man kennt ja den Effekt, wenn man in die Sonne geht, dann wird man braun. Das Melanin ist auch verantwortlich für die Hautfarbe, für die Augenfarbe, für die Haarfarbe - wenn man aber zu viel UV-Licht abbekommt, dann bekommt man den typischen Sonnenbrand."
Und der kann zum krankhaften Wuchern der Zellen - zum Krebs führen. Ärzte beobachten seit langem eine Zunahme des schwarzen Hautkrebses, da sich immer mehr Menschen immer öfter und länger und vor allem immer jünger ungeschützt der Sonne aussetzen. Hautärzte untersuchen bisher auffällige Pigmentveränderungen und Leberflecken, entnehmen bei Verdacht eine Gewebeprobe, die im Labor untersucht werden muss. Oftmals werden aber die krankhaften Veränderungen zu spät erkannt. Matthias Scholz und sein ehemaliger Akademie-Kollege Dieter Leupold, der nach seiner Pensionierung als Wissenschaftler am Max-Born-Institut, zu LTB kam, konnten nun ein Verfahren entwickeln, dass mit Hilfe der so genannten Fluoreszenzspektroskopie Veränderungen sichtbar macht, bevor sie der Arzt im Labor erkennen kann.
Dr. Leupold: "Das Besondere ist, dass wir mit unserer Methode diese Fluoreszenz der anderen Stoffe unterdrücken und dann ganz selektiv nur das Melanin, dessen Leuchten, messen. Das besondere ist dann, dass das Melanin im gesunden Gewebe eine andere Farbe zeigt als das Melanin im kranken Gewebe. Und das ist eine große spektrale Differenz, und man könnte ganz einfach sagen: im gesunden Gewebe gibt es eine blaugrüne Emission, und im entarteten Gewebe gibt es eine gelbrote Emission."
Das Laserspektroskopgerät - der Prototyp heißt Limes 16-P - ist koffergroß - und klinisch getestet in Zusammenarbeit mit einem Hautarzt. 100 Proben wurden bisher untersucht, in dem sie im Gerät gescannt wurden - Ergebnis:"Bisher war der Erfolg hunderprozentig, das heißt unsere Messungen werden softwaremäßig so ausgewertet, dass wir sagen: Krebsverdacht, eindeutig - unverdächtig - oder: es bestehen erste Verdachtsmomente. Und das ist bisher auch immer bestätigt worden."
Das ist einmalig in der Welt, betont Dr. Scholz. Was jetzt noch ausstehe, sei das Ethikgutachten, das notwendig ist und bescheinige, dass die Laseruntersuchung keine Nebenwirkungen habe - dann könne auch mit einem Laserstift direkt auf der Haut untersucht werden. Matthias Scholz und Dieter Leupold sehen da aber keine Probleme - nur eben, dass es weitere zwei Jahre dauere, bis das Gerät in den Arztpraxen stehen könnte - wenn denn die Ärzte wollten.
Dr. Matthias Scholz: "Das Problem ist natürlich, dass das Denken der Physiker völlig anders ist als das Denken der Mediziner, und deswegen ist es relativ schwierig, miteinander zu sprechen."
Und die beiden Physiker Scholz und Leupold optimistisch - immerhin können sie mit respektablen Erfolgen aufwarten bei der Früherkennung des schwarzen Hautkrebses.
Presseinfo 4/2008
Berliner Morgenpost, 20.4.2008
142 Visitenkarten der Hauptstadt
Mit insgesamt 142 Ausstellern ist die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bei der Hannover Messe in der kommenden Woche in gleicher Stärke präsent wie im Vorjahr. Aus Berlin kommen 101 Aussteller, aus Brandenburg 41.
Zu den Firmen, die in Hannover vertreten sind, zählt auch das Adlershofer Unternehmen Heliocentris Energiesysteme (Halle13, Stand G 66), das einen neuen Systemprototypen für Brennstoffzellen vorstellt. Entwickelt haben ihn die Berliner zusammen mit dem großen kanadischen Hersteller von Wasserstoff-Brennstoffzellen, Ballard Power Systems. "Wir freuen uns über die Ausweitung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Ballard, weil sie eine optimale Erweiterung unserer Systemplattformstrategie ermöglicht", sagt der Geschäftsführer von Heliocentris, Henrik Colell. Die Energiepakete werden für Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen produziert und für autonome Stromversorgungen oder zum Batterieladen eingesetzt.
Das Berliner Unternehmen Solarc, das auf die Herstellung von solarbetriebenen Kleingeräten spezialisiert ist, zeigt als Neuheiten neben einer "Solar-Schultertasche" auch eine Solar-LED-Leuchte für Einsätze beim Camping - eine Kombination aus Lampe und Ladestation. Durch Sonnenenergie werden die Akkus im Batteriefach immer wieder aufgeladen. Der Clou: Die Leuchte kann auch als solare Energiestation zum Laden und Betreiben von Handy, PDA, iPod und MP3-Player eingesetzt werden.
Presseinfo 3b/ 2008
Heliocentris, 20.3.2008
Brennstoffzellen in der Boxengasse
Die Heliocentris Fuel Cells AG wurde als Technikpartner für den unter Schirmherrschaft der Bundesforschungsministerin stehenden Bennstoffzellenwettbewerb Hy-Tech-Challenge.08 ausgewählt, bei dem Unternehmen aus ganz Deutschland mit wasserstoffbetrieben, ferngesteuerten Modellfahrzeugen gegeneinander antreten. Den teilnehmenden Teams werden vorqualifizierte Brennstoffzellensysteme zur Verfügung gestellt. Das Brennstoffzellenset, das von Heliocentris beigesteuert wird, basiert auf einer seit Jahren im Markt gut eingeführten 50-W-Brennstoffzellen-Plattform. Als Technikpartner übernimmt Heliocentris die Zusammenstellung und Lieferung dieser Systeme. Darüber hinaus gibt Heliocentris Einführungsworkshops für die Teilnehmer und steht als technischer Ansprechpartner vor Ort zur Seite.
www.heliocentris.com
Presseinfo 3a/08
IfG, 18.3.2008
Sichtbare Atombewegungen
Wissenschaftler des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) haben in Zusammenarbeit mit Gerätebauern der Firma IfG - Institute for Scientific Instruments GmbH ein Prototyp-Labor-Gerät für Röntgenbeugung im Ultrakurzzeitbereich entwickelt. In der modular aufgebauten Anlage werden unter Verwendung eines kommerziellen Hochleistungslasers Blitze harter Röntgenstrahlung erzeugt, deren Dauer ungefähr eine Zehntel Pikosekunde (1 Pikosekunde = 1 Millionstel einer Millionstel Sekunde) beträgt. Damit steht ein international konkurrenzloses Gerät für Grundlagenuntersuchungen in Physik, Chemie und Materialwissenschaften zur Verfügung, das ultra schnelle Atombewegungen sichtbar machen kann.
www.mbi-berlin.de, www.ifg-adlershof.de